• Kultur,  Politik,  Weltanschauung

    Kulturkampf – Knappe Kleidung in Klassenräumen

    Selbstverwaltete und nicht-staatliche Schulen haben in vielen Bundesländern die Möglichkeit sich selbst Kleiderordnungen zu geben. In den bekannt gewordenen Fällen gelten sie aber nicht für den Lehrkörper und die Verwaltung, sondern nur für die Schülerschaft. Dabei zielen sie mit den reglementierten Kleidungsstücken einseitig auf die Schülerinnen. Ein Gymnasium in Eppendorf nennt explizit „pofreie Shorts“ und „übertiefe Dekolletés“ in seiner Kleiderordnung. Wobei sich auch die Frage stellt, was bei Shorts, die „pofrei“ sind noch übrig bleibt? Ein G-String? Aber darum geht es gar nicht. Die Umgehensweise mit der dieser Frage an Schulen ist nur das Symptom eines größeren und tiefsitzenderen Problems. Gerade weil ein Dekolletee bis zum Perineum und pofreie Shorts…

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    Der Dranobomber

    Nachdem Presseberichte von Schülern berichten, die von der Schule verwiesen wurden, weil sie mit Haushaltsreinigern eine gefährliche Bombe gebaut hätten, hier zwei Videos über Funktionsweise und Wirkung dieser „Bomben“. Die ist heftiger als die Mentos-Cola-Fontäne und nicht ungefährlich, aber weit entfernt von einer „terroristischen Waffe“. Das ursprüngliche Video wurde entfernt: Linkhinweise: SpOn (21.03.2003) Al-Qaida-Verdacht: Chemische Kampfstoffe waren harmlose Putzmittel

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    Nestbau für Pädophile – OSO an jeder Ecke?

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Odenwaldschule und dem Ausmaß der pädophilen Taten? Sind Schulen generell ein potentieller Tatort für Pädophile? Wenn ja, gibt es diesen Zusammenhang an jedem Internat, dann müsste alle Internate schließen. Wie ist es an anderen Bildungseinrichtungen für Jugendliche? Ich stelle mir die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen der Auswahl der Lehrkräfte, dem Bewerbungsmechanismus, an der Odenwaldschule und dem Ausmaß der pädophilen Taten gibt. Wenn ich die veröffentlichten Umstände berücksichtige muss ich das als sicher zutreffend annehmen. Hier gilt es anzusetzen und Verfahrensweisen zu schaffen, die in allen Fällen eine enorm hohe Schwelle für Pädophile beim Zugang zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen setzen. Ist es…

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    No Pa Ni Ni – Schulleiter entscheidet

    SpOn – Schule stoppt Tausch von EM-Fußballbildern Wer als Schüler im Unterricht Sammelbildchen tauscht führt später auch private Telefongespräche am Arbeitsplatz oder zweckentfremdet seine Arbeitszeit anderweitig für private Zwecke. Die Maßnahme des Schuldirektors ist damit nur eine Maßnahme zur Sicherstellung der Integrationsfähigkeit in die Arbeitswelt. Wenn sonst so genannte Kuschelpädagogik dazu führt, dass die Schüler die Realität falsch einschätzen, dann wäre es ein Bärendienst ihnen Freiheiten zu gewähren, die sie später nur ungern entbehren. Der Schulleiter greift damit auf bewährte Erziehungsprinzipien zurück, es ist doch nicht so, als würde er John Harvey Kellogg’s präventive Morgeneinläufe an seiner Schule einführen. Allerdings ist das Unterbinden erster Erfahrungen mit ökonomischen Kreisläufen und Marktmechanismen…

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    Fossiles Schulfach verhindert Fortschritt

    In Baden-Württemberg hat man 2005 den Versuch unternommen die Arbeitszeit der Lehrkräfte an den Vorbereitungsbedarf des jeweiligen Faches zu koppeln. Die Schulen, die den Entwurf umsetzen kann man nach drei Jahren an einer Hand abzählen, das Konzept kann als gescheitert betrachtet werden. Hauptgrund ist nach Aussagen von Insidern und Szenekennern, dass man Lehrkräfte in Fächern wie Sport nicht verärgern und verprellen will. Diese Sichtweise geht davon aus, dass das Fach Sport fast keine oder keinerlei Unterrichtsvorbereitung bedarf. Und das scheint zur Zeit auch noch zuzutreffen. Ist das ein Grund das Arbeitszeiten-Konzept zu verwerfen? Nein, die Bildungspolitik muss die andere Seite dieses Problems lösen. Fächer, die keinen Korrektur- oder Vorbereitungsaufwand haben vermitteln…