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    Die „Karawane“ und was sie mit den Juden in Vorkriegs-Deutschland verbindet

    Die Juden im Deutschland der Vorkriegszeit waren nur einfache deutsche Bürger, die aus ihrer Heimat fliehen wollten. Fliehen, um den Grausamkeiten ihrer faschistischen Nachbarn und Mitmenschen zu entgehen. Sei es der Nachbar, der plötzlich Blockwart war, die Kinder in der HJ oder die Metzgersfrau mit Mutterkreuz. Der Rassismus und Anti-Semitismus hatte sich in der ganzen Gesellschaft etabliert und war zur alltäglichen Gefahr geworden. Davor mussten Juden damals fliehen, wenn sie überleben wollten. Genau so wie die Menschen in der „Karawane“, auch sie flüchten vor den Grausamkeiten ihrer Heimat. Damals waren es Deutsche, denen ein Recht sich Tod und Vernichtung zu entziehen von niederträchtigen Menschen in Nachbarländern verwehrt wurde. Dazu zählte…

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    Obdachlosigkeit

    Es sind aktuell 1,2 Millionen Wohnungslose, von denen mehr als die Hälfte oder fast 700.000 anerkannte Flüchtlinge sind, die keine eigene Wohnung haben, sondern in Sammeleinrichtungen (Lagern) untergebracht sind. Dazu muss man wissen, das es Ende der 1990 genauso viele waren, damals waren es hunderttausende Aussiedler und Kosovo-Flüchtlinge, die in Lagern lebten. Und das nicht wegen aktueller politischer Entscheidungen, sondern wegen zum Teil über 50 Jahre alten rechtlichen Grenzen. Man kann keine Enteignungen oder Zwangsbelegungen leerer Wohnung durchführen um Wohnungslose unterzubringen. Es gibt zuwenig Wohnungseigentümer die an diese Gruppe vermieten wollen. Deshalb sind die Leute in Sammelunterkünften und gelten als wohnungslos. Obdachlose sind nur die, die lieber „Platte machen“, als…

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    Flüchtlinge an der Deutsch-Österreichischen Grenze

    Am 31. August 2015 machte die deutsche Bundeskanzlerin den berühmten Ausspruch „Wir schaffen das!“ Ein deutliches Statement ihres Vertrauens in die Leistungsfähigkeit des deutschen Staates und das Können der deutschen Bevölkerung. Im Bewusstsein, dass während des Balkankonflikts viele Hunderttausend Flüchtlinge kamen, die inzwischen hervorragend integriert sind, dass ihre Anwesenheit unmerkbar geworden ist. Und diese Flüchtlinge kamen aus einem Gebiet mit viel fremderer Kultur, fremder Religion, fremder Sprache und waren weit entfernt unsere Zivilisation überhaupt verstehen zu können, denn sie kamen aus Albanien, einem Land das man sich heute nur als eine ärmere und noch verschlossenere Version von Nordkorea vorstellen kann. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Länder, die die Flüchtlinge durchquerten faktisch…

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    Ankerzentren oder Konzentrationslager

    „Ankerzentren“ sind in der Diskussion als zentrale Aufnahmeeinrichtungen, als Lager zur Konzentration von Asylbewerbern nach der Einreise. Schon das Herumgeeiere um den Namen macht deutlich, das es ein grenzwertiges Thema ist, dessen Akzeptanz nicht selbstverständlich ist. Sie können eine Chance oder eine Belastung sein. In den 1990er-Jahren hat man bei der ersten großen Flüchtlingswelle aus dem Balkankonflikt schlechte Erfahrungen mit Massenunterkünften gemacht und ist davon wieder abgerückt. Damals waren die Bewerberzahlen über mehrere Jahre so hoch wie dieses Mal in 2014/15. Deshalb wurde anschließend unter wissenschaftlicher Begeleitung das Leverkusener Modell der dezentralen Unterbringung ausgearbeitet. Und im großen Ganzen sind die Kommunen damit gut zurecht gekommen. Ein Motivation hier zum alten Prinzip…

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    Lying by omission – Die Tricks der populistischen Propagandisten

    Um die Obergrenze ist es ruhig geworden, auch das Flüchtlingsthema ist ausgelutscht und kein Aufreger mehr. Aber es gibt immer noch Propagandisten vom selbsternannten völkischen Rand, die ihr Süppchen auf diesem Feuer kochen wollen. Es gibt ein paar Fakten, die werden geflissentlich von den rechtsgerichteten Propagandisten nicht erwähnt. Keine Ahnung ob aus Unkenntnis oder aus böser Absicht. Diese Auslassungen verzerren die Faktenlage und manipulieren die Darstellung des Problems in diesen Medien. Es ist damit „Lying by omission“. In der Schar der aussichtslosen Asylbewerber aus Nordafrika befindet sich eine zu große Zahl geflüchteter Anhänger und Schergen der alten Regime. Dazu zählen auch Leute aus dem Umfeld von Warlords wie Saif al-Islam…