• Kultur,  Lifestyle

    Hintergründe des Shut-Down von Google+

    Google+ ist, wie alle anderen großen Social Networks, ein gewinnorientiertes Unternehmen und kein Gemeinschaftsprojekt oder öffentlich finanzierter Dienst. Damit einher geht ein Rahmen wirtschaftlicher Pflichten, die Verantwortung der Manager gegenüber den Aktionären und die Notwendigkeit alles Geld, das sie ausgeben, zu rechtfertigen. Damit hat G+ sein zentrales Problem. Ausgaben ohne Einnahmen. Ohne die vertikale und horizontale Integration aller Google-Produkte, die über G + miteinander verbunden waren, und das System damit Daten aus jedem Moment unseres Lebens zu sammeln, ist G + nicht mehr der große Aggregator, nicht mehr die Nabe des großen Rades digitalen Lebens. Es gibt keinen Vorteil mehr aus diesem Teil seiner Existenz – der große Traum des…

  • Lifestyle

    Männer-Mode an mörderisch heißen Tagen

    Steigen die Temperaturen werden die Hosen der Männer kürzer, oft ist das kein schöner Anblick. Manchmal wirkt es verunsichernd und seltsam, manchmal fordert es Anerkennung. Viele Männer sind auch verunsichert, dabei gibt es einfache Grundregeln. Wenn die Waden zu sehen sind, darf man keine Socken tragen.Wer Probleme mit Fußschweiß hat, muss deswegen keine Socken tragen. Es gibt Puder und Hautdesinfektionsmittel, die Fußschweiß zuverlässig verhindern. Die Socken sorgen eher dafür, dass der Fuß es wärmer hat und bei Hitze eher schwitzt. Wenn die Knie zu sehen sind, dürfen die Schuhe nicht geschlossen sein.Entweder ist einem zu warm oder nicht. Gürtel und Schuhe müssen die gleiche Farbe und das gleiche Grundmaterial haben.Das…

  • Lifestyle

    Guten Rutsch!

    Ab und zu hört man die Leute rätseln wo der Ausdruck herkommt, wenn zum Jahreswechsel „Guten Rutsch!“ gewünscht wird. Manche sagen vom jüdischen „rosch haschana“, andere verweisen auf das Glatteis, das es früher regelmäßig an Neujahr gab, beides ist falsch. Erste Belege für den Ausdruck finden sich in Zeitschriften und Kurzgeschichten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und dort nicht auf den Jahreswechsel bezogen, sondern als Wünschen einer guten Reise, einer guten Fahrt, vergleichbar dem englischen „godspeed“. Und von da hat es sich übertragen auf das Wünschen einer guten Reise durchs neue Jahr am Jahresende. Vielleicht stand die Idee der „Lebens als Reise“ Pate, eines beliebten Predigtmotivs ab der ersten…